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Kaufbeuren

Kaufbeuren



Ein geschichtlich interessanter Ort ist Kaufbeuren an der Wertach. Die Stadt im bayerischen Schwaben blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück. Auch wer sich für die jüngere deutsche Geschichte interessiert, sollte Kaufbeuren besuchen. Während des Zweiten Weltkriegs arbeiteten außerhalb der Stadt Zwangsarbeiter in einer Munitionsfabrik. Auf deren Gelände gründeten vertriebene Sudetendeutsche nach dem Krieg einen neuen Stadtteil.



Der Stadtteil Neugablonz ist benannt nach der Stadt Gablonz an der Neiße. Diese bis vor dem Krieg hauptsächlich von Sudetendeutschen bewohnte Stadt in Böhmen war ein weltweit bekanntes Zentrum der Schmuck- und Glasindustrie. Die Vertriebenen ließen sich nach 1945 unter anderem nördlich von Kaufbeuren nieder und bauten dort ihre Industrie neu auf. Der so entstandene Stadtteil Neugablonz liegt nordöstlich von Kaufbeuren.

Geburtstadt von Ludwig Ganghofer

Ihren Ursprung hat die Stadt Kaufbeuren in einem fränkischen Königshof, der um 740 gegründet wurde. Es entstand eine rasch wachsende Siedlung. Im 12. Jahrhundert fiel sie an die Staufer. Diese bauten Kaufbeuren aus, so dass die Stadt in den folgenden Jahrhunderten einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte, der erst zur Zeit von Bauernkriegen, Reformation und Dreißigjährigem Krieg ein Ende nahm. Seit 1802 gehört Kaufbeuren zu Bayern. Seitdem stieg die Stadt auf zur heute drittgrößten in Schwaben. Kaufbeuren hat 44000 Einwohner.

Ein bekannter Sohn von Kaufbeuren ist der Schriftsteller Ludwig Ganghofer. Am 7. Juli 1855 wurde er geboren. Ganghofer schrieb viele Erzählungen und Theaterstücke, die oft in Bayern spielen. Ganghofers Hauptfiguren sind meist einfache Leute, die für ein breites Publikum lebensnah und echt wirken. Häufig lässt der Autor seine Protagonisten Dialekt sprechen. Wer heute nach Kaufbeuren kommt, kann in vielen Restaurants spezielle Ganghofer-Gerichte bestellen.

Wer Stadtgeschichte hautnah erleben will, dem sei eine Nachtwächterführung empfohlen. Während des Sommerhalbjahrs sind die Nachtwächter in der Altstadt von Kaufbeuren unterwegs. Mit Laterne und Hellebarde führen sie den Besucher vom Rathaus über den Kirchplatz und das Crescentiakloster bis zum Blasiusberg.



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